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Rossini - oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief

 

Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief ist eine deutsche Komödie, die mit 3,2 Millionen Kinobesuchern zu den erfolgreichsten Filmen des Jahres 1997 gehörte.

Im Münchner Restaurant „Rossini“ (der Besitzer Rossini wird von Mario Adorf gespielt) trifft sich die Medienszene der Stadt, darunter Regisseur Uhu Zigeuner (Götz George), Produzent Oskar Reiter (Heiner Lauterbach) und Dichter Bodo Kriegnitz (Jan Josef Liefers).

Zigeuner und Reiter wollen unbedingt den Bestseller-Roman „Die Loreley“ des überaus menschenscheuen Schriftstellers Jakob Windisch (Joachim Król) verfilmen, obwohl der Autor sich immer wieder dagegen stellt.

Die durch die Weigerung entstehenden Verzögerungen bringen vor allem den Produzenten Reiter in Schwierigkeiten, dessen Bankiers ihm den Geldhahn zudrehen und sogar seine Produktionsfirma übernehmen wollen...

Der Film enthält zahlreiche Anspielungen auf reale Personen und Orte. Die Filmfigur des überaus scheuen Autors, gespielt von Joachim Król, der auch für viel Geld sein Buch nicht verfilmen lassen will, soll Co-Drehbuchautor Patrick Süskind selbst zum Vorbild haben. Bei dem Buch (im Film „Loreley“) soll es sich in Wahrheit um seinen Bestseller „Das Parfum“ handeln. Tatsächlich schlug Süskind jahrelang Angebote zur Verfilmung des Romans aus – erst 2006 kam es dazu, fast 20 Jahre nach der Veröffentlichung. Uhu Zigeuner soll auf Regisseur und Co-Drehbuchautor Helmut Dietl anspielen, Oskar Reiter auf den Erfolgsproduzenten Bernd Eichinger und Bodo Kriegnitz auf den Dichter Wolf Wondratschek, aus dessen Gedicht Carmen der Untertitel „die mörderische Frage, wer mit wem schlief“ stammt. Das Restaurant „Rossini“ hatte das Münchner Lokal „Romagna Antica“ von Fabrizio Cereghini zum Vorbild, das in Schwabing unweit des Filmverlags der Autoren lag, seit den 1970er Jahren von Filmprominenz (unter anderem Rainer Werner Fassbinder) frequentiert wurde und in dem Dietl und Eichinger seit den 1980er Jahren Stammgäste waren.

- Quelle: Wikipedia.de -

 

 

 

 
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