Bayerische Kultserien
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Vorpremiere der 5. Staffel von „München 7“

Lange hat es gedauert. Aber was lange währt wird am Ende schließlich endlich gut. Zumindest kann man das schon mal anhand der zwei Folgen, die bei der Premiere von "München 7" im Kino der HFF gezeigt wurden, eindeutig sagen. 16 Folgen werden dann insgesamt ab dem 8. Oktober im Ersten um 18:50 Uhr zu sehen sein. Gedreht wurde von Februar bis Juli 2013 und von Mai bis September 2014. Neben sämtlichen Hauptdarstellern der Serie war auch Regisseur und Erfinder Franz X. Bogner, sowie Co-Autor und Schauspieler Stefan Betz und als besonderes Highlight einige echte Marktfrauen des Viktualienmarkts mit ihren grünen Schürzen und Taschen anwesend. Schließlich hatten diese auch in einer Faschingsfolge einen speziellen Auftritt.

 

 

 

 

 

 

 

Heimlicher Star des Abends war außerdem Jonas Wittmann alias Maxi Bartl, der auch auf der Kinoleinwand mit seinen "Ermittlungen" für einige Lacher gesorgt hat, soviel sei verraten. Auf der Bühne, wo Bayern 3-Moderator Bernhard Fleischmann durch den Abend führte, bedankten sich alle Schauspieler besonders beim gesamten Filmteam.

 

Die Darsteller Luise Kinseher, Monika Gruber, Christine Neubauer, Andreas Giebel, Florian Karlheim und Sarah Camp...

 

...und weitere Premierengäste wie Thekla Mayhoff, Kathi Leitner, Ernst Hannawald, Stefan Betz u.v.a. waren ebenfalls anwesend.

 

 

Am Ende des Abends gab es für uns sogar noch die Gelegenheit dem Regisseur Franz X. Bogner ein paar Fragen zu stellen....

   

Bayerische Kultserien: Herr Bogner, welche von Ihren bisher geschaffenen Serien, ist Ihnen die liebste?

Franz X. Bogner: Es gibt zwei Serien, die eigentlich unterschiedlich aussehen, aber im Grunde genommen von der inneren Haltung her gleich sind. Das ist "Irgendwie und Sowieso" und "München 7". Bei beiden haben die Protagonisten von der Seele her eine bestimmte Lässigkeit, die ich ungebrochen von meiner Jugend bis jetzt sehr gut finde.

Bayerische Kultserien: "München 7" ist ja direkt im Zentrum von München beheimatet. Die Umstände und Drehgenehmigungen sind hier ja bestimmt die schwierigsten. Wie schaffen Sie es trotzdem an solchen Orten drehen zu können?

Franz X. Bogner: (lacht) Da gibt es natürlich ein ganz spezielles "Betriebsgeheimnis" um es mal so zu sagen. Darüber hinaus haben wir schon zu Beginn von "München 7" den damaligen Oberbürgermeister Christian Ude eingeweiht. Ich bin damals zu ihm hingegangen und habe gesagt: "Wir haben mit den Polizisten unsere beiden Hauptdarsteller der Serie, brauchen aber als dritten Hauptdarsteller die Stadt München!". Er war uns da eine große Hilfe und wir waren immer sehr willkommen.

Bayerische Kultserien: Mit den ganzen Menschenmassen sind die Bedingungen doch trotzdem bestimmt immer sehr schwer, oder?

Franz X. Bogner: Wir haben schon immer unsere bestimmt Plätze mit den schönsten Aussichten auf die Wahrzeichen Münchens. Mit der Zeit entwickelt man da auch eine gewisse Routine.

Bayerische Kultserien: Nachdem wir ja gerade auch eine wunderbare Faschingsfolge gesehen haben, stellt sich uns die Frage ob Sie selber auch ein Faschingsmuffel sind?

Franz X. Bogner: Ja total! Vor dem Fasching bin ich immer schon geflüchtet. Ich bin ja gottseidank in den 60ern aufgewachsen. Während der Hippiebewegung war ja jeden Tag Fasching. (lacht)

Bayerische Kultserien: Sie arbeiten ja sehr gerne mit Kabarettisten zusammen...

Franz X. Bogner: Ja sehr gerne.

Bayerische Kultserien: Warum schätzen Sie die so?

Franz X. Bogner: Weil die einfach sehr schnell bestimmte Dinge und die Komik für bestimmte Situationen begreifen.

Bayerische Kultserien: Wie begegnen Sie Leuten, die immer noch Bestandteilen der ersten Staffel nachtrauern. Als Beispiel nenne ich jetzt bloß mal die "Trattoria 30%" oder auch den U-Bahn-Heinze...

Franz X. Bogner: Das ist ok, aber ich musste mich nun mal auch entscheiden in welche Richtung diese Serie geht. Für die ARD und diesen Sendeplatz war eine gewisse "Entschlankung" einfach notwendig. Es musste einfach mehr mit den Hauptdarstellern zu tun haben. Am Ende der ersten Staffel hatte ich ja fast 30 Protagonisten, über die man hätte etwas erzählen müssen. Der den Leuten wohl am meisten abgeht, ist wohl der Eisi Gulp als Feuerwehrmann Wasti.

Bayerische Kultserien: Das stimmt. Er war wirklich sehr beliebt. Taucht er denn noch mal auf?

Franz X. Bogner: (grinst) Ja der kommt wieder.

Bayerische Kultserien: Können Sie schon sagen, wie lange es "München 7" noch geben wird?

Franz X. Bogner: Keine Ahnung. Wir haben jetzt 16 neue Folgen gemacht und ich denke schon über weitere Bücher nach. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir noch eine Staffel machen, ist ziemlich groß.

Bayerische Kultserien: Ihre längste Serie ist aber noch "Cafe Meineid"...

Franz X. Bogner: Ja, das waren 147 Folgen. Da haben wir es aber auch leichter gehabt, weil diese nur im Studio gedreht worden sind.

Bayerische Kultserien: In einer der neuen Folgen, die wir gerade gesehen haben, gibt es ja eine Hommage an Erich Hallhuber...

Franz X. Bogner: Ja, das war auch ganz bewusst von mir so gemacht.

Bayerische Kultserien: Danke für die kurze Zeit und viel Erfolg mit der neuen Staffel.

Franz X. Bogner: Dankschön!

 

 

Start der neuen Staffel ist der 8. Oktober 2014.

 

 
 
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