Bayerische Kultserien
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Premiere „Beste Chance“

Juhu! Lange war er angekündigt und auch wir haben schon Darsteller sowie Regisseur mit Nachfragen zur Fortsetzung von "Beste Zeit" und "Beste Gegend" genervt. Nun ist er endlich auf der Kinoleinwand zu sehen: "Beste Chance"! Zur Premiere suchte man sich dann auch noch eine ganz besondere Leinwand aus. Nämlich die vom Kino Open Air am Olympiasee in München. Die Stimmung war dementsprechend toll, die Technik nicht immer einwandfrei, aber alle Zuschauer trotzdem sehr begeistert...

 

 

Pünktlich zum Sonnenuntergang ging es los und der Film knüpfte mit einigen philosophischen Intentionen an die beiden Vorgänger an. Die beiden Freundinnen Kathi und Jo zeigen dort  in ihrem bayerischen Heimatdorf  und in der überfüllten indischen Metropole Delhi, was Freundschaft wert ist und „dass es im Leben manchmal besser ist, den vorgezeichneten Weg zu verlassen“, wie Rosenmüller erklärte. „Und wenn wir am Anfang des Filmes den geraden Feldweg zeigen und in der Schlusseinstellung den großen Fluss Ganges, dann ist für mich das Dilemma des Lebens beschrieben.“

 

 

Natürlich sind dank des typischen Humors des Regisseur auch jede Menge handfeste Lacher im Film zu sehen. Allein schon deshalb, weil es einfach köstlich ist zu sehen, wie sich die beiden Väter (gespielt von Hein-Josef Braun und Andres Giebel) auf der Suche nach ihren Töchtern durch Indien schlagen müssen. "Eine Hälfte des Teams hatte sich während den Dreharbeiten den Magen verrenkt, die andere Hälfte hatte diverse andere Beschwerden." so Rosenmüller ein paar Tage später bei der Kinotour im Gloria Palast (Münche). "Aber die beiden (Andreas Giebel und Heinz-Josef Braun) waren immer die Ruhe selbst und haben uns mit viel Gelassenheit Kraft gegeben."

 

Doch mit „Beste Chance“ muss das Werk noch lange nicht beendet sein, wie der Regisseur verriet - schließlich stehen im Leben von Jo und Kathi noch viele weitere Phasen an. Karin Michalke, die als Drehbuchautorin für alle Filme verantwortlich ist, konnte den Zuschauern allerdings noch nicht mehr Hoffnung machen. "Es gibt zwar einige Ideen, aber noch arbeite ich nicht wirklich an einen vierten Teil."

 

 

 

Der Film macht tatsächlich noch Lust auf mehr und das offenbar nicht nur beim Publikum: „Mir sind die Figuren so ans Herz gewachsen, dass ich sehr gerne weitermachen würde“, sagte Rosenmüller.

 

 

 
 
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